Lesungen sind für mich das optimale Werkzeug zum Marketing. Natürlich geht das nicht von heute auf Morgen und man braucht viel Übung. Deshalb habe ich ein Konzept aufgestellt, wie ich meine Lesungen abhalte:

Hier ein beispiel für die Lesungen, die ich für mein Buch „Kommissar Jennerwein – Der Grüne Smaragd“ abhalten werde. Alle anderen Lesungen verlaufen in ähnlichem Schema:

Meine Lesungen halte ich grundsätzlich nach Absprache mit dem Veranstalter, da sich die örtlichen Gegebenheiten oft deutlich unterscheiden. Auch sind die Geschmäcker sehr unterschiedlich. Grundsätzlich versuche ich folgenden Ablauf einzuhalten:

  1. Vorstellung durch den Veranstalter oder durch mich selbst
  2. Ich lasse jemande aus dem Publikum auswählen, was ich lesen soll (Ein/e Besucher/in bekommt von mir einen leeren Zettel. Ich lasse das Buch wie ein Daumenkino zwischen meinen Fingern durchlaufen. Die Person steckt, so schnell sie kann, den Zettel in die Seiten)
  3. Ich lese nur kurze Passagen, um das Publikum nicht zu überfordern (Mein Lehrer in der Dozentenausbildung riet mir: Du darfst über alles reden, nur nicht über fünfzehn Minuten)
  4. Ich unterhalte mich mit dem Publikum in den Pausen, die ich nicht länger als fünf Minuten anlege (Meist wird es ohnehin mehr)
  5. Auch kleine Anekdoten aus dem jeweils beschriebenen Ort erzähle ich gerne und oft. Hier zum Beispiel für diesen Roman: In den fünfziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts kamen ein paar findige Geschäftsleute auf die Idee, den Edelsteinsuchern zu mehr Glücksgefühlen zu verhelfen. Sie nahmen grüne Glasflaschen, zertrümmerten sie in kleine Stücke und warfen sie in die Mure, wo sie von den Touristen gefunden werden konnten. Auf diese Weise kamen natürlich immer mehr Leute, um dort nach „Smaragden“ zu suchen. Irgendwann übertrieben es die Geschäftsleute, denn als sie damit begannen, Glasscherben auf Steine zu kleben und diese als Smaragde zu verkaufen, war der Spaß bald vorbei. Anrüchig wurde dieses Vorgehen, nachdem ein paar solcher „Funde“ auf Börsen für teures Geld verkauft wurden.
  6. Ich nehme auch das Publikum und seine Reaktionen gerne wahr. Ich suche mir gerne in der zweiten oder dritten Reihe ein nettes Gesicht im Zentrum, mit dem ich immer Blickkontakt aufnehme.
  7. Musik nehme ich gerne in den Pausen, da mir selbst auch aufgefallen ist, dass dann das Publikum entspannter ist, was auch mir gut tut. (Ich nutze natürlich nur Gemafreie Musik)
  8. Als Requisiten habe ich einige echte selbst (!) gefundene Smaragde, die ich den Leuten zeigen kann. Dazu liegen mir verschiedene Bilder aus der Region vor, die zeigen, wo man diese Steine finden kann. Das Habachtal ist auch die einzige Fundstelle für Smaragde europaweit.

Falls Sie eine Lesung wünschen, nehme Sie einfach Kontakt mit mir auf! Entweder direkt über: buch@gabauer.de oder über meine Kontaktseite.